Auch in der Schweiz ist es nun Time for Change. Um gegen den Rassismus hier im Landesinneren anzugehen, sollen Jung und Alt nicht nur künstlerisch darüber informiert werden, sondern auch einen Beitrag zum Kampf leisten können. Dieses Projekt widmet sich regionalen und nationalen (non-profit) Vereinen, welche sich für Rassismus-Betroffene einsetzen. Dies ist nun Deine Möglichkeit ein aktives Zeichen gegen Rassismus in Deinem Umfeld zu setzen.

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«Du bist ja noch schön für eine Schwarze. Auch nicht so dunkel.», sagte ein Fremder zu Lindi. Ob aktiv oder passiv, täglich werden unzählige Menschen hier in der Schweiz aufgrund ihrer Hautfarbe diskriminiert. Seien es Kommentare von ignoranten Menschen, oder weniger Chancen auf dem Jobmarkt. Selbst wenn hier in der Schweiz Gleichberechtigung rechtlich allen «versichert» wird, verhindern gesellschaftliche (und systemische) Strukturen ein Ausbrechen aus der sozialen Schicht.

Mit der internationalen #BlackLivesMatter-Bewegung ist es auch hier in der Schweiz an der Zeit über Rassismus zu reden, Kinder über die Auswirkungen aufzuklären, Black and People of Color (BPoC) zu fördern und Organisationen zu unterstützen, die sich dem Kampf gegen Rassismus widmen.

Befandst Du Dich je in einer Situation, wo Du Diskriminierung bezeugt, Dich jedoch nicht für die betroffene Person eingesetzt hast? Dann bist Du ganz bestimmt nicht alleine! Vielleicht gehörst Du jedoch auch zu jenen, die sich mutig zu Wort melden, sobald sie etwas Ungerechtes beobachten - Chapeau. Die nackte Wahrheit ist jedoch, dass viele Menschen Rassismus herunterspielen. Es fängt mit Lachen über kleine diskriminierende Witze an, und endet mit «das hat er/sie bestimmt nicht so ernst gemeint!».

Wir, zwei junge Baslerinnen – Stephanie Künzli Ycaza und Dina Amira Al-Rubai, haben es uns zu Herzen genommen und ein Aufklärungsprojekt im Rahmen einer unterhaltenden Veranstaltung geplant. In Form von künstlerischen Beiträgen und einer Living Library soll den Teilnehmenden die Möglichkeit geboten werden, den eigenen Vorurteilen zu begegnen und mehr über heutige Formen von Rassismus zu lernen.

Wir wollen der Ruhe während Zeiten von Ungerechtigkeit ein Ende setzen und fordern Dich auf, Dich proaktiv als Anti-Rassist zu bekennen. Wir müssen Lärm machen, und das Thema zum THEMA werden lassen. Enttabuisierung ist hier das Stichwort!

Die Umsetzung wird für uns einfach: alle Spendengelder, die während des Events per Kollekte, direkt über Twint oder online per Kreditkarte getätigt werden, verteilen wir an drei Vereine hier in der Schweiz. Diese haben die Kapazitäten als Anlauf-, Informations-, Sensibilisierungs-, Monitoring-, und Triagestellen zu fungieren. Sie haben den regionalen Bezug, kennen sich aus mit den rechtlichen Institutionen und betreiben Öffentlichkeitsarbeit. Mit dem Spendenerlös werden wir sie dabei unterstützen, ihre Arbeit auch zukünftig effizient durchzuführen und schon lang-ersehnte Projekte endlich starten zu können.

In der Region Basel werden wir den Verein AfroBasel unterstützen. Die Mission von AfroBasel ist es, die Afro-Community zu stärken, indem der Afro-Bevölkerung in Basel und Umgebung eine Plattform zur Verfügung gestellt wird. Dort werden Gedanken, Sorgen und Ideen mit all denen geteilt, die sich ebenfalls dafür einsetzen, dass die Afro-Community sich als ernstzunehmende Bevölkerungsgruppe beweisen kann. Mit Deiner Spende ermöglichst Du Aktivitäten, die der Integration von Afropersonen dienen (bspw. in das Schweizer Rechts- und Arbeitssystem, oder bei der Wohnungssuche).

Auf nationaler Ebene werden zwei weitere Vereine unterstützt:
1) Ein Teil des Spendenbetrags geht direkt an die Fachstelle Diskriminierung & Rassismus von humanrights.ch. Diese setzt sich aktiv für eine fundierte Anti-Rassismus-Arbeit und den Diskriminierungsschutz ein. Sie sensibilisiert, informiert und vernetzt beteiligte Akteur*innen hier in der Schweiz. Durch Deine Spende werden gewisse Aufklärungsunterlagen und wichtige Informationen zukünftig auch auf Französisch angeboten werden, so dass auch unsere Romandie von der Fachstelle profitieren kann. Des Weiteren können schweizweite Sensibilisierungs-Kampagnen mitfinanziert werden.
2) Als letztes soll auch der Verein SOS Rassismus und Diskriminierung Schweiz entlastet werden. Sie sind eine Anlaufstelle, die sich um Opfer von Rassismus, Diskriminierung, Intoleranz und struktureller Gewalt kümmert. Ihre Strategie ist es, Menschen individuell zu unterstützen, indem sie Betroffene informieren, beraten, und an spezialisierte Institutionen weiterleiten, insofern eine anspruchsvollere Lösung gefunden werden muss. Des Weiteren betreiben sie Monitoring, wobei Fälle anonymisiert dokumentiert und somit statistische Auswertung über Rassismusvorfälle ermöglicht werden. Mit Deiner Hilfe kann der Verein, mit seinen ehrenamtlichen Mitarbeitenden, die Betriebskosten decken und weiterhin Teil des Beratungsnetzes für Rassismusopfer bleiben.

Hier die Links zu den Vereinen:
www.afrobasel.ch
www.humanrights.ch/de/fachstellen/fachstelle-diskriminierung-rassismus/?search=1
www.sosrassismus.ch

Rassismus ist ein gesellschaftliches Problem, daher sitzen wir alle im selben Boot! Langfristig kann durch die Unterstützung dieser drei Vereine eine positive Entwicklung unserer Gesellschaft gefördert werden. Die Stärkung der Community von BPoC ist essentiell, um uns als gleichberechtigende Nation verstehen zu können.

Durch die Sensibilisierung des Themas und wiederholte Auseinandersetzung soll ein Raum geschaffen werden, wo kein Rassismus toleriert wird. Es ist wichtig, diskriminierende Verhaltensweise zu erkennen und diesen entgegen zu wirken. Solange sofort reagiert wird, können die richtigen Massnahmen ergriffen und Strategien erstellt werden. Mithilfe von Monitoring (i.e. Dokumentation und anonymisierte Veröffentlichung von rassistischen Begebenheiten) kann die Entwicklung des gesellschaftlichen Phänomens beobachtet werden. Nur so kann man bspw. kontrollieren, wie Reglemente und Regeln umgesetzt und eingehalten werden. Bedarf an neuen Strategien kann erkennt und ein nachhaltiger Fortschritt erzielt werden.
Je mehr Lärm wir heute machen, desto früher können wir es uns leisten eine friedliche Ruhe zu geniessen.

“No one is free until we are all free”.

Martin Luther King

Freiheit wird hier nicht wortwörtlich, sondern eher als Gemütszustand verstanden. Es ist an der Zeit, dass das Gefühl von Freiheit für jeden spürbar wird. It is TIME FOR CHANGE – und Deine Hilfe wird hier in der Schweiz dafür benötigt!

Als Spendenziel setzen wir vorläufig CHF 2'000. Jeder Franken mehr wird dankend entgegengenommen und für den guten Zweck eingesetzt. Es gilt kein Alles-oder-Nichts Prinzip, jeder Spendenbetrag wird an einer der drei Vereine gehen. Des Weiteren bleibt dieses Projekt bis zum 15. September online. Wenn Du es Dir leisten kannst, darfst Du uns gerne zu einem späteren Zeitpunkt (nochmals) unterstützen.

Wir bedanken uns herzlich für Deine Stimme und Engagement!

Stephi, Dina und unsere hoch-geschätzten, freiwilligen Helfer*innen


UN Sustainability Goals Supported

I care for you

Dina Al-Rubai

I care for you

Recent Project Updates
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Project Goal Open
1'730

Funded

Thank you
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Project Leader
Dina Al-Rubai
I care for you
Champions
Supporters
  • Seline

    CHF 20

  • Zerina

    CHF 30

  • Ilijana

    CHF 50

  • Samuel

    CHF 100

  • Jeremias

    CHF 50

  • Lee

    CHF 50

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