Der Krieg, die damit verbundene Gewalt und der organisierte sexuelle Missbrauch hinterliess zahlreiche traumatisierte Frauen, die heute oft ohne familiären Rückhalt auf sich alleine gestellt leben. Viele dieser Frauen leben in tiefster Armut und leiden unter gesundheitlichen Folgen der erlittenen Traumata, die sie daran hindern sich ihren Lebensunterhalt selbst zu verdienen. 

Ingenieure Ohne Grenzen Schweiz engagiert sich zusammen mit Hazima Smailovic, einer geflüchteten Bosnierin, mit Partnerorganisationen im In- und Ausland sowie den lokalen Behörden der Gemeinde Gradacac für den Aufbau und den Betrieb einer Wohngemeinschaft für alleinstehende, sozial benachteiligte Frauen in Bosnien-Herzegowina. Die Frauen sollen zusammen in einer Wohngemeinschaft leben und sich gegenseitig im Alltag unterstützen. 

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Problem We Are Trying to Solve

Vor rund 25 Jahren endete mit der Unterzeichnung des Dayton-Vertrags der Bosnienkrieg. Mehr als 100‘000 Menschen starben während des vierjährigen Krieges und unzählige Menschen mussten ihre Heimat verlassen. Noch heute ist Bosnien-Herzegowina vom Krieg in den 90er Jahren gezeichnet: die Volksgruppen der Bosniaken, Serben und Kroaten leben weitgehend getrennt; ein blockiertes politisches System, Korruption und eine gleichbleibend schlechte Wirtschaftslage prägen die Gesellschaft.

Der Krieg, die damit verbundene Gewalt und der organisierte sexuelle Missbrauch hinterliess zahlreiche traumatisierte Frauen, die heute oft ohne familiären Rückhalt auf sich alleine gestellt leben. Die staatliche Witwenrente reicht bei Weitem nicht aus alle lebensnotwendigen Kosten zu decken. Ingenieure ohne Grenzen will den Frauen helfen und ihnen ein Zuhause geben!

 


How We Are Going To Do It

Mit dem Projekt sollen die Wohnbedingungen und sozialen Verhältnisse von hilfsbedürftigen Frauen im Raum Gradacac verbessert werden. Mit dem Bau eines Hauses für eine soziale Wohngemeinschaft wird bezahlbarer Wohnraum geschaffen und eine Ergänzung zum bisher sehr begrenzten Angebot an Sozial- und Alterswohnungen geboten. Das Projekt soll als positives Beispiel dienen und aufzeigen, wie benachteiligte oder vergessene Bevölkerungsgruppen unterstützt werden können. Ein erfolgreiches Projekt kann dazu führen, dass die lokalen Behörden ihre Angebote an Sozial- und Alterswohnungen neu denken und die betroffenen Frauen eine gewichtigere Stimme erhalten.

Mehr Infos erhältst du in folgendem Video: https://www.youtube.com/watch?v=xlLpupi1Bas

 


Who Benefits

Durch das selbstbestimmte und möglichst eigenständige, gemeinschaftliche Zusammenleben sowie die gegenseitige Unterstützung soll die Autonomie von bosnischen Frauen gefördert werden und sie zum emanzipatorischen Handeln befähigen. Im Idealfall können die Frauen sich wieder verstärkt in die Gesellschaft integrieren. Die Frauen werden durch eine ausgebildete Betreuungsperson begleitet und zur partizipativen Erarbeitung der eigenen Regeln des Zusammenlebens ermutigt.


Long Term Impact

Das Projekt in Gradacac ist in vielerlei Hinsicht ein Pilotprojekt. Einerseits wird eine Form des Zusammenlebens implementiert, die in Bosnien noch nicht verbreitet ist, andererseits sind auch der partizipative Charakter des Projekts und die Tatsache, dass im Haus nur Frauen leben werden für Bosnien eher ungewöhnliche Konzepte. Insofern soll das Projekt auch ein Umdenken bei den involvierten  Personen und den Menschen im Projektumfeld anregen. Insbesondere das Aufbrechen bzw. Infragestellen bestehender patriarchaler Strukturen kann ein wertvoller Begleiteffekt des Projekts sein. Das Projekt soll als positives Beispiel dienen und aufzeigen, wie benachteiligte oder vergessene Bevölkerungsgruppen unterstützt  werden können. Zudem soll es den betroffenen Frauen eine gewichtigere Stimme geben.

Ein erfolgreiches Projekt kann dazu führen, dass die Gemeinde Gradacac und auch andere Gemeinden in der Region ihre Angebote an Sozial- und Alterswohnungen neu denken. Um dies zu erreichen werden die Gemeinde Gradacac und die entsprechenden Ministerien des Kantons Tuzla aktiv ins Projekt eingebunden. Zudem wird durch die Zusammenarbeit mit lokalen Partnerorganisationen eine breite Vernetzung des Projekts angestrebt. Die Begleitung des Projekts durch Fachleute des Instituts für soziale Arbeit der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) garantiert die fachgerechte Behandlung der sozialen Aspekte des Projekts. Zusammen mit Vive Žene wird somit viel Fachwissen im Projekt vereint. Dies schafft die Voraussetzungen für ein langfristig erfolgreiches Projekt.


What We Need To Do

    Durch einige Spendenaktionen konnten wir bereits einen Teil des Geldes für den Bau sammeln.

    Damit unser Projekt  langfristig funktioniert, benötigen wir allerdings noch Deine finanzielle Unterstützung. Das Geld fliesst insbesondere in die Organisation der sozialen Wohngemeinschaft, welche die Bewohnerinnen - im Sinne eines Kollektivs - befähigen soll, möglichst selbstständig und selbstbestimmt ihren Alltag zu meistern. Jeder zusätzliche Franken fliesst in das Bauprojekt...

    Wir bedanken uns herzlichst für Deine Spende!


UN Sustainability Goals Supported

I care for you

Nora Mühlberger

 

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Project Goal Fixed
5'000
Target: CHF 5'000
Raised: CHF 4'910

Time Remaining : 13 Days
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